Anfangsunterricht – Wie fang ich´s an? III

Dritter Teil

Das Menu geht weiter!

Wie versprochen führe ich das Menu zum Anfangsunterricht weiter:

– Die Vorspeise mit Kreisbildung, Sammlung und dem Stillwerden habe ich hier für euch zusammengestellt.
– Die Hauptspeise I mit einer ersten Jesusgeschichte und einer sinnenhaften Auseinandersetzung könnt ihr hier nachlesen.
Jetzt folgt ein weiteres Hauptgericht: Jesus segnet die Kinder. Auch diese Einheit ist von Schwester Esther inspiriert. Im RPA Verlag sind die Hefte mit den kompletten Abläufen zu erwerben.
– Die Nachspeise mit Ritualen und Segensideen wird als letzter Beitrag in dieser Serie veröffentlicht.

Offener Anfang

Die Kinder kommen in den Klassensaal, finden auf der Runddecke ihren Papier-Edelstein vor und schnappen sich diesen. Jetzt darf weiter gestaltet werden. Derweil kann ich zu den einzelnen Kindern gehen, ihre Kunstwerke bewundern und mit ihnen ins Gespräch kommen. Wenn alle Edelsteine auf der Runddecke bei ihrem Besitzer/ihrer Besitzerin angekommen sind, schlage ich die Klangschale an. Das ist das Zeichen, den Kopf auf die Bank zu legen und nacheinander (Vielleicht hole ich mir dieses Mal schon Hilfe?) jeden in den Sitzkreis zu kitzeln (mit einer Feder sacht die Hand, die Wange berühren).

Der Kreis – die Mitte

Wir schauen uns um im Kreis. Wer ist mit uns da? Wir lächeln einander an und reichen uns die Hände (nacheinander bildet sich der Kreis).

In die Mitte des Kreises legen wir einen (Holz-) Reifen. Findet ihr die genaue Mitte? Wer stellt sich hinein? Wir können ein kurzes Namenslied singen und das Kind in der Mitte begrüßen.

Ich wähle drei Kinder aus, die jeweils ein blaues Tuch um das Mittekind aufspannen. Das Kind steht, umrahmt von den blauen Tüchern, in der Mitte. Wo steht das Mittekind jetzt? Es steht … (die Kinder äußern sich frei) … unter dem Himmelszelt.

Welche Tücher könnten noch aufgespannt werden? Sonne, Erde, Pflanzen usw. Die Mittekinder und die, die die Tücher halten, werden bei jeder weiteren Idee ausgetauscht.

Nach jeder Runde werden die Tücher um die Mitte herum gelegt. Es entsteht eine bunte Erde.

Die Kinder gehen einzeln um die Erde herum, betrachten sie, spazieren um sie herum. Dabei singen wir ein passendes Lied.

Jesus und die Kinder

Auch Jesus war zu Fuß auf unserer Erde unterwegs … Jetzt erzähle ich die Geschichte der Kindersegnung. Der Kern der Geschichte ist: Für Jesus sind alle Kinder kostbar und einzigartig. So wie ein Edelstein!

Segen kann mit Mut und Kraft von Gott für dich übersetzt werden. Gott ist bei dir. Er wünscht dir Gutes und begleitet dich. Es ist ein Zuspruch. Man könnte auch sagen: “Gott schütze und behüte dich!” Der Friedrich Verlag hat hier kurz zusammengefasst, wie man den Begriff Segen verstehen kann.

Darf ich selbst segnen?

Natürlich! Wir als Glaubende dürfen einen Segen zusprechen. Wer sich mit dem Thema Segen intensiver auseinandersetzen möchte, gelangt hier zu einer guten Übersicht des RPI Loccum.

Gestaltung

Die Kinder erhalten einen Edelstein und schmücken diesen auf einem Runddeckchen, so dass er wertvoll und kostbar erscheint. Dazu eignen sich alle Arten von Legematerialien (Stäbchen, Plättchen, Blütenblätter usw.).

Auch eine Heftgestaltung zum Thema “Ich bin wertvoll” ist als Vertiefung denkbar: Die Kinder erhalten das Arbeitsblatt: “Ich bin wertvoll” (siehe unten) zum Ausgestalten. In die quadratischen und herzförmigen Rahmen zeichnen die Kinder, was sie einzigartig macht. Die Hohlbuchstaben werden besonders schön ausgemalt / nachgefahren. Die Gestaltung dieses Blattes kann auch für den offenen Anfang eingesetzt werden.

Segen

Wer möchte, kann die Kinder – vor der Gestaltungsaufgabe – einzeln in die Mitte bitten und sie segnen. Ich lege gerne meine Hände auf die Schultern des Kindes und sage: “Jesus hat dich lieb, er segnet dich.”

Wir Lehrer*innen dürfen Segen-Zusprechende sein. Wir vertrauen dabei darauf, dass Gott uns Gutes zusagt.

Kurze Stundenübersicht

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